Am Dienstag den 02.05.23 haben wir uns um 7:45 Uhr am Bahnhof in Schwäbisch Gmünd getroffen. Begleitet haben uns die Religionslehrerinnen Frau Volkmann und Frau Schubert. Unser Zug in Richtung Stuttgart kam um 7:54 Uhr. Wegen einer Baustelle in Stuttgart haben wir etwas länger als eine Stunde gebraucht. In Stuttgart angekommen mussten wir 15 Minuten zur Synagoge laufen. Dort wurden wir von Frau Binah Rosenkranz empfangen. Sie brachte uns vor den Raum in dem Gottesdienste stattfinden. Die Jungen bekamen vor dem Eintreten in den Gottesdienst-Raum, im Foyer, eine Leih-Kippa. Für Mädchen gab es dagegen keine bestimmte Kleiderordnung. Erzählt hat uns Frau Binah Rosenkranz von jüdischen Bräuchen, sowie von den Feiertagen und Festen. Während sie uns spannende Dinge über das Judentum mitteilte, wurden typisch jüdische Gegenstände, wie zum Beispiel der siebenarmige Leuchter, eine Kippa, ein Gebetsschal oder auch eine Hawdala-Kerze, die ein jüdischer Ritualgegenstand ist, herumgereicht. Gegen Ende ihres Vortrages öffnete Sie den Toraschrein, in dem sich die Torarollen aus Pergament befanden. Zwei freiwillige Schüler halfen ihr eine Tora auf die Bima zu tragen, dort wurde die große Torarolle ausgerollt. Gelesen wird die Tora mit einem Jad, dieser zeigt auf die Textzeilen in der Toralesung. Das heilige Papier durfte man nicht mit den Fingern berühren, da sonst die papierdünnen Lederseiten beschädigt werden. Nach dem Besuch der Synagoge hatten wir eine Stunde Freizeit in Stuttgart, in der wir essen oder shoppen gehen konnten.
Um 12:50 trafen wir uns am Stuttgarter Hauptbahnhof um wieder zurück nach Schwäbisch Gmünd zu fahren.
Insgesamt war der Besuch der Synagogen ein schönes und lehrreiches Erlebnis.
Bericht von: Leonie Rösch und Leona Fuchs 9d