Förderverein der Adalbert-Stifter-Realschule Schwäbisch Gmünd e.V.
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28. Internationales Kinderkinofestival Schwäbisch Gmünd
Kinderreporter mit Leidenschaft und vollem Einsatz
Eine Woche lang haben sie die Schulbank gegen einen Platz im Kino getauscht: 25 Schülerinnen und Schüler der Adalbert-Stifter-Realschule Schwäbisch Gmünd waren gemeinsam mit ihrer Lehrerin Agnes Rimkus als Kikife-Kinderreporter auf dem 28. Internationalen Kinderkinofestival Schwäbisch Gmünd unterwegs. Sie haben Filme angeschaut, reflektiert und rezensiert, sind mit den Kikife-Gästen ins Gespräch gekommen, haben Interviews geführt und die Luft der internationalen Kinobranche geschnuppert.
Ihre Leidenschaft war kaum zu bremsen: Die Schülerinnen und Schüler haben mit ihrer Lehrerin fast die doppelte Zeit der regulären Unterrichtsstunden auf dem Kinderkinofestival verbracht: „Das haben wir gar nicht bemerkt – die Zeit ist so schnell vergangen“, so die Kinder und Jugendlichen der Klasse 7a. Nach dieser intensiven Kinowoche arbeiteten die Schüler und Schülerinnen noch einige Wochen intensiv an ihren in Eigenregie verfassten Texten und Interviews. Nun wurde die so entstandene, sehr beeindruckende und lesenswerte Broschüre den jungen Autorinnen und Autoren sowie den sonstigen Kikife- Akteuren überreicht.
„Es ist wichtig, dass die Kinder und Jugendlichen nach diesen intensiven und arbeitsreichen Wochen ein Ergebnis präsentieren können. Die Broschüre steht für ihren vollen Einsatz, den sie als Kikife-Kinderreporter erbracht haben und worauf sie sehr stolz sein können“, betonte die Klassenlehrerin Agnes Rimkus.
Advent, Advent ein Lichtlein brennt… Pünktlich zum Beginn der Adventszeit schmückten unsere Schulsozialarbeiterinnen Frau Kostrowski und Frau Göttlich das Fenster des Büros der Schulsozialarbeit mit einem Adventskalender. Die Schülerinnen und Schüler dürfen sich über süße Überraschungen in der Vorweihnachtszeit freuen. Auch im Lehrerzimmer sowie im Schulhaus zeigt sich in an allen Ecken und Enden, dass Weihnachten näher kommt.
Unsere 5er Klassen erkundeten die Stadtbücherei und das Museum im Prediger
Einen sehr erlebnisreichen Tag verbrachten alle drei 5er Klassen der ASR mit ihren Lehrerinnen. Zunächst ging es in die Stadtbibliothek in Schwäbisch Gmünd, wo es eine sehr informative Einführung gab, wie man bestimmte Medien finden und dann auch ausleihen kann. Viele Schüler*innen konnten so erstmals selbstständig Bücher und DVDs entleihen und zum Schmökern und Anschauen mit nach Hause nehmen.
Im Anschluss besuchten alle das Museum im Prediger. Die ehemalige Leiterin Frau Dr. Boosen zeigte Exponate aus der Steinzeit. Danach ging es ans Werk und die Schüler*innen konnten selbst Steinzeitschmuck herstellen. Dazu zeigte die Museumspädagogin Frau Sänger, wie man mit entsprechenden Werkzeugen und Materialien aus der Steinzeit Ketten und Steinanhänger erstellen konnte. Am Ende schmückten die wunderschönen Ergebnisse die stolzen Schüler*innen.
Mit dem Bus zur Schule – aber sicher
Eine kontrollierte Vollbremsung am eigenen Leib erfahren? Oder den Busfahrer, den man an einem ganz normalen Schulalltag beim Fahren lieber nicht stören sollte, mit tausend Fragen überschütten? Das und noch vieles mehr durften unsere neuen 5er Klassen mit ihren Klassenlehrerinnen beim Schulbustraining erfahren.
Den Theorieteil übernahm Herr Dalbudak, den viele Schülerinnen und Schüler bereits aus der Grundschule kannten. Der Polizeibeamte der Stadtpolizei Aalen machte den Schülerinnen und Schülern deutlich, welche Regeln beim Ein- und Aussteigen zu befolgen sind und wo gerade zu den Stoßzeiten nach Unterrichtsschluss äußerste Vorsicht geboten ist. Wer nämlich die Regeln nicht beachtet und durch sein Fehlverhalten Schubsen oder Drängelei verursacht, kann Menschenleben gefährden.
Nicht wenige Schülerinnen und Schüler staunten, als sie erfuhren, wie viele Tonnen ein Bus wiegt und dass man, wenn man sich im Bereich des toten Winkels aufhält, für die Busfahrer quasi „unsichtbar“ ist.
Viel Input gab es auch im Anschluss von Herrn Hartmut Vorbach, Fahrdienstleiter des Stadtbusses Schwäbisch Gmünd, der im Inneren des Busses alles Wichtige zum sicheren Busfahren erklärte und in einer ausgiebigen Fragerunde viele Fragen beantwortete. Das Highlight hob sich der Busfahrer zum Schluss auf und demonstrierte den Schülerinnen und Schülern, welche physikalischen Kräfte bei einer Vollbremsung auf den eigenen Körper einwirken können.
Die Schülerinnen und Schüler haben jedoch nicht damit gerechnet, dass sie sich auf den Busfahrersitz setzen konnten und die Türen bedienen durften. „Das war jetzt richtig cool“, hieß es am Ende eines gelungenen Busfahrtrainings für die 5er Klassen.
Begeistert arbeiteten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5b, 6b und 6c mit ihren Kunstlehrern Frau Hügel und Herr Moser beim Projekt „Farben der Erde“ mit. Die Künstlerin Renate Vetter und das Team vom „Werkbüro für Boden und Bodenschutz“ verstanden es gut, den SchülerInnen wichtige Informationen rund um das Thema Boden, wie die Relevanz des Schutzes des Bodens für das Ökosystem, nahezubringen und die archaische Herstellung von Erdfarben gekonnt anzuleiten. Eine anschließende kreative Umsetzung in Form eigener Bildgestaltungen begeisterten die Schüler derart, dass der Wunsch entstand, öfter mit solch selbst erstellten Farben zu malen. So ging ein erlebnisreicher Schultag viel zu schnell zu Ende und alle waren sich einig, dass der Boden unter den Füßen viel mehr bietet, als man es je gedacht hatte. Das Projekt „Farben der Erde“ wird seit 2002 temporär finanziert durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg und das Regierungspräsidium Stuttgart, Referat Gewässer und Boden und wurde von Manuela Preissler, Renate Vetter und Jörg Schneider konzeptioniert.
Nach einer langen, coronabedingten Pause, durften die Klassen 8a, 8d und 8e der Adalbert-Stifter Realschule Schwäbisch Gmünd endlich wieder ins Schullandheim fahren.
Vom 23.10.2021 bis zum 27.10.2021 ging es für die Schülerinnen und Schüler mit dem Bus nach Lindau an den Bodensee. Dort wurde ihnen von ihren Lehrerinnen und Lehrern ein abwechslungsreiches und tolles Programm geboten. Sie besuchten zum Beispiel das Sea Life Aquarium in Konstanz, besichtigten die Burg in Meersburg, gingen ins Zeppelinmuseum und hatten eine Stadtführung durch Lindau. Außerdem fuhren sie mit der Seilbahn auf den Pfänder und wanderten hinunter. Anschließend konnten sich die Schülerinnen und Schüler im Kino erholen.
Auch in der Jugendherberge wurde es nicht langweilig. Hier wurden Spiele gespielt und viel geredet, was dazu führte, dass die Klassen und ihre LehrerInnen in dieser tollen Zeit eng zusammengewachsen sind und sich auch mal auf einer ganz anderen Ebene kennenlernen konnten.
Ein Haus für die ganze Klasse aus reinen Naturmaterialien bauen, in dem man auch übernachten kann?
Dies schufen die Minigärtner*innen der Adalbert-Stifter-Realschule unter Anleitung von Oliver Eyth mit dem Waldmobil am 25.10.2021.Nach fachmännischer Einweisung, wie man mit Säge, Hippe und Astschere umgeht, legten die Minigärtner*innen der Klasse 7b der ASR im Taubental los und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Herr Eyth erklärte den Schüler*innen, welche kleinen Bäume gefällt werden durften und welche weiteren Materialien zum Bau des Waldhauses benötigt wurden und sofort machten sich alle voller Elan an die Arbeit. Aus vielen Stämmchen, Ästen und Zweigen wurde ein stabiles Waldhaus mit Flachdach rein aus den vorgefundenen Naturmaterialien gebaut und die Teamleiterin Karin Sonnentag versprach den Schüler*innen, im Frühjahr auch einmal im selbstgebauten Waldhaus zu übernachten, um die Stille des Waldes mit all seiner Magie hautnah zu erleben.
Bereits nach drei Stunden stand ein stabiles Grundgerüst, das von den naturverbundenen Kindern in einer weiteren Aktion noch einmal mehr ausgebaut werden wird.
Für die tolle Aktion bedankt sich die Klasse ganz herzlich beim Waldmobil der Stadt Schwäbisch Gmünd!
Nachdem die Englandfahrt in Klasse 9 schon ausgefallen war, stand nun für die 10b der Adalbert-Stifter-Realschule die Studienfahrt in Klasse zehn auf dem Spiel. Das Ziel war Berlin, der Termin war noch unklar. Da entschlossen sich Herr Gulz und Herr Klötzer nach Absprache mit den Eltern, direkt vor den Herbstferien zu fahren, solange die Corona-Lage noch etwas entspannter war. Vier Wochen zur Organisation war ein sportlicher Plan, aber die Zeichen standen günstig und nach ca. 70 E-Mails und mehreren Telefonaten war die Reiseplanung erledigt.
Am Montag früh ging es los mit dem ersten Schnelltest, dann mit dem Zug über Leipzig direkt nach Berlin Gesundbrunnen, ca. 10 Minuten entfernt vom Hotel Citylight. Nach einem kurzen Snack hieß es dann: Zimmer beziehen und ab ins Großstadtgetümmel. Mit der S-Bahn zu den Hackeschen Höfen und auf die Spree zur 'historischen Stadtrundfahrt', vorbei an der Museumsinsel bis hin zum Regierungsviertel mit Reichstagsgebäude, Paul-Löbe Haus und Bundeskanzleramt – Frau Merkel hat leider nicht rausgeschaut. Die Sonne war mittlerweile untergegangen und die Stadt war hell erleuchtet. Das Brandenburger Tor und das Reichstagsgebäude strahlten im Glanz der Scheinwerfer. Zum Abschluss ging es dann zum Potsdamer Platz zum farbig leuchtenden Sony-Center mit seiner beeindruckenden modernen Architektur. Nach so vielen Eindrücken und der langen Reise fielen die Kids und ihre Begleiter*in erst einmal in einen tiefen Schlaf.
Der nächste Morgen begann wieder mit der Schnelltest-Zeremonie. Nach dem Frühstück ging es zum Holocaust-Mahnmal, wo der Schrecken der Ermordung von 6 Millionen Juden im Dritten Reich zum Greifen nah war. Die Schicksale und Geschichten, die im 'Ort der Information' dargestellt und erzählt wurden, gingen allen sehr zu Herzen – beim geführten Gang vom 'Raum der Dimensionen' durch den 'Raum der Familien' in den 'Raum der Namen' zum 'Raum der Orte' wurde klar: so etwas darf nie wieder passieren!
Doch Berlin ist eine Stadt voller Kontraste, und so bot der anschließende Besuch bei Madame Tussaud's Wachsfigurenkabinett die Gelegenheit, sich mit seinem Lieblings-Fußballer oder einer prominenten Schauspielerin fotografieren zu lassen. Auch Frau Merkel war diesmal anwesend. Nach einem kurzen Ausflug über die Dächer Berlins auf den Panoramapunkt am Potsdamer Platz ging es zurück ins Hotel zur Vorbereitung auf den Abend im Friedrichstadt-Palast – der größten Showbühne der Welt.
'Arise' – Erhebe dich – hieß die Show um den Fotografen Cameron, in der er in fantastischen Bühnenbildern erlebt, dass die Liebe stärker ist als die Zeit. Auf der Website liest man: " Extravagante Kostüme, atemberaubende Bühnenbilder und artistische Höchstleistungen bringen Dich zum Staunen und zaubern Dir ein beglücktes Strahlen ins Gesicht." Und so war es wirklich, obwohl zu Beginn der zweiten Hälfte die Zeit plötzlich stehen blieb. Alle Artisten bleiben wie erstarrt an ihren Plätzen und es war still im Saal. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis eine Stimme aus den Lautsprechern kam: "Wir haben einen Time-Code-Fehler und bitten Sie um einen Moment Geduld." Nach kurzer Zeit wurde die Technik wieder hochgefahren und die Show ging weiter mit atemberaubenden artistischen Kunststücken, bezaubernden Stimmen, cooler Live-Musik und einer Trapeznummer, die den Atem stocken ließ – und die Mädels kriegten sich fast nicht mehr ein beim Anblick der 'Sixpacks'…
Nach dem 'Gruppenbild in Abendgarderobe' ging es dann nach einem kurzen Zwischenstopp an der Dönerbude zurück ins Hotel, um die Eindrücke des Tages zu verarbeiten – im Traum natürlich.
Der Mittwoch sollte etwas entspannter werden. Nach dem negativen Corona-Test und einem späteren Frühstück stand eine 'Actionbound' Stadtrallye auf dem Programm – eine Art digitale Schnitzeljagd, bei der man, geführt durch das Handy, verschiedene Fragen beantworten und Aufgaben lösen muss, wie z.B. ein 'Selfie' mit dem Berliner Fernsehturm hochladen. Bei der Gelegenheit konnte man die Stadt vom Potsdamer Platz zum Alexanderplatz zu Fuß erkunden und erfuhr nebenbei interessante Details zu Gebäuden und berühmten Berliner Persönlichkeiten, wie z.B. Alexander von Humboldt.
Anschließend ging es zum Ku'damm, der Einkaufsmeile im ehemaligen West-Berlin zum Shopping im KaDeWe. Auf dem Weg dorthin meinte eine weißhaarige Dame in der U-Bahn, das KaDeWe sei doch etwas für alte Leute. Die Jungen sollten doch ins 'Bikini' gehen, einer umgebauten ehemaligen Fabrikhalle – die älteste Stahlträger-Konstruktion der Stadt. Dort seien die 'trendigen' Läden zu finden, und die angesagteste Bar in Berlin, die 'Monkey Bar'. Von dort schaut man hinab in das Affengehege des Berliner Zoos. Die Bar war zwar tabu für die Kids aber den Ausblick in den Zoo konnte man auch von der Dachterrasse oder durch eine große Glaswand genießen. So etwas erlebt man, wenn man auf eine junge gebliebene Alt-Berlinerin hört.
Kann man Menschen mit einer Mauer dauerhaft einsperren?
Die Geschichte Berlins vom Mauerbau bis zum Mauerfall beweist das Gegenteil. So kann man heute auf der ehemaligen 'Grenzanlage' herumspazieren, wo unzählige Menschen beim Versuch, aus der DDR zu fliehen, ihr Leben lassen mussten. Eine mitreißende Führung bei der Mauergedenkstätte machte die Methoden des totalitären Regimes und die Gewissenskonflikte erlebbar, unter denen die Bürger der ehemaligen DDR zu leiden hatten. "Stell dir vor, du wohnst auf der Ostseite der Bernauer Straße und deine Schule ist im Westen. Von einem Tag auf den anderen kannst du nicht mehr zur Schule gehen, weil da plötzlich eine Mauer steht."
Oder: "Ihr Zwei seid Freunde. Ihr kennt euch schon seit der Kindergartenzeit und jetzt wurdet ihr zur Armee eingezogen und nach Berlin versetzt. Dort wird euch befohlen, auf 'Republikflüchtlinge' zu schießen. Eines Tages erzählt dir dein Kamerad, er will morgen Nacht über die Mauer fliehen…"
Zum Glück müssen wir das nicht mehr erleben, und die ehemalige Mauer wurde zu einem Kunstobjekt umgewidmet in der East-Side-Gallery, wo es diesmal die Gelegenheit zu 'Mauer-Selfies' gab.
Berlin ohne Politiker? Undenkbar!
In Zeiten von Corona war ein Besuch bei einer/em Abgeordneten im Paul-Löbe Haus für Gruppen jedoch leider nicht möglich. Auch war die Reichstagskuppel für größere Gruppen geschlossen. Aber die Gmünder Abgeordnete Ricarda Lang – Bündnis 90 / die Grünen - hatte ein Türchen geöffnet und die 10b in die Landesvertretung Baden-Württemberg zu einer Gesprächsrunde eingeladen. Dort wollte man ihr Fragen zu ihrer Tätigkeit und ihren Zielen als Politikerin stellen und eventuell auch einige Punkte diskutieren. So war der Plan, doch leider machten ihr die Koalitionsverhandlungen einen Strich durch die Rechnung und sie konnte den Termin nicht wahrnehmen. Doch ihr Büro konnte kurzerhand Marcel Emmerich für den Termin gewinnen – einen neu in den Bundestag gewählten jungen Abgeordneten des Wahlkreises Ulm/Alb-Donau, der mit seiner erfrischend unkonventionellen Art den Kids Rede und Antwort stand. Er erzählte davon, wie er als Teenager begann, sich für Politik zu interessieren und dass er bei den Grünen seine Vorstellungen am besten verwirklichen konnte. Und wenn man etwas verändern will, tut man das am besten, indem man sich politisch engagiert in einer demokratischen Partei. So bekam das Bild vom 'unnahbaren Politiker' ein sympathisches, 'normales' Gesicht und Politik war nicht mehr irgendetwas 'Abgehobenes' irgendwo im fernen Berlin. Die anderen Politiker saßen derweil in einem anderen Saal und redeten sich bei den Koalitionsverhandlungen die Köpfe heiß. Die bekam man leider nicht zu Gesicht.
Ein ereignisreicher Donnerstag wurde abgerundet durch ein kulinarisches Highlight am Abend: das gemeinsame Abschluss-Essen in einem italienischen Restaurant.
Der letzte Tag war angebrochen, die Koffer wurden wieder gepackt und die Zimmer geräumt. Der Zug sollte um 14:07 Uhr abfahren. Zuvor war noch ein Besuch in der Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen – dem ehemaligen Stasi-Gefängnis – geplant. Der Termin war etwas unglücklich geraten, aber es war der einzige noch freie in der Woche. Die Hin- und Rückfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln in den abgelegenen Stadtteil geriet zwar ein bisschen zum Nervenkitzel, aber die Führung durch das ehemals streng geheime Hochsicherheitsgefängnis durch Zeitzeugen war es wert.
Voll mit Eindrücken der bewegten Geschichte unserer Hauptstadt kehrten die 'Gmünder Landeier' am Freitag spät zurück in die Heimat und wurden erleichtert von ihren Eltern in Empfang genommen. Gott sei Dank hatte der seidene Faden am Corona-Damoklesschwert gehalten und alle sind gesund wieder nach Hause gekommen.
Berlin war jedenfalls eine Reise wert!
Die Minigärtner*innen der Adalbert-Stifter-Realschule mit ihrer Lehrerin Frau Sonnentag durften am 18.10 nach Aufhebung der Corona Restriktionen endlich wieder aktiv werden und zusammen unter der fachmännischen Anleitung von Frau Behringer vom Gartenladen Schwäbisch Gmünd ihre Beete neu bepflanzen.
Mit viel Elan und Motivation gingen die geübten Minigärtner*innen der Klasse 7b der ASR ans Werk: Zuerst wurde der alte Bestand der Beete ausgegraben, wobei so manche wertvolle Rosen- und Maikäfer Larve liebevoll in den Komposthaufen umgesiedelt wurde. Dann wurden die Beete mit frischer Erde aufgefüllt und Frau Behringer zeigte allen Schüler*innen, worauf man beim Neubepflanzen achten muss.
So dürfen die vom Gartenladen gestifteten Stauden nicht zu eng gepflanzt werden und müssen besonders im Wurzelbereich gut angedrückt werden, dass das Wurzelwerk Kontakt zur neuen, lockeren Erde Kontakt bekommt.
Bei der Gelegenheit konnten die Schüler*innen eine ganze Menge ihrer selbst angepflanzten Topinambur Knollen ernten und zum Verzehr mit nach Hause nehmen. Lecker!
Der ausgesäte Feldsalat wird dann im nächsten Jahr gemeinsam mit dem selbst gemachten Kräuterquark aus der schuleigenen Kräuterspirale genossen werden können.
Jetzt sitzen auch kleine Rosen, Astern und viele weitere Pflanzen in den Beeten und erfreuen nicht nur die Minigärtner*innen, sondern auch die ganze Schüler- und Lehrerschaft der ASR.
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